. .

Politische Reden

churchill-speechPolitische Reden müssen nicht langweilig sein.

Politische Reden können unterhaltsam und informativ sein.

Politische Reden müssen nicht inhaltsleer sein.

Politische Reden können wissenschaftliche Erkenntnisse und Wissen transportieren, ohne zu langweilen.

Politische Reden müssen nicht polemisch und sonst nichts sein.

Politische Reden können witzig und dennoch fundiert sein.

Politische Reden müssen nicht an den Affekt appellieren.

Politische Reden können auch den Intellekt der Zuhörer ansprechen.

Politische Redner müssen ihren Zuhörern nicht den Eindruck vermitteln, dass Sie sie für eine Gruppe unintelligenter, leicht manipulierbarer und emotional leicht steuerbarer Hüllen halten, die man nach Belieben füllen kann.

Nein, politische Redner können auch an den Intellekt ihrer Zuhörer appellieren, sie ernst nehmen und respektieren.

Politische Reden müssen nicht paternalisieren und “den Menschen” sagen, wo es lang gehen soll.

Politische Reden können auch auf gleicher Augenhöhe gehalten werden.

Nehmen Sie sich wahllos zwei oder drei Reden von Politikern zur Hand und Sie haben eine hohe Wahrscheinlichkeit, mindestens eine Rede darunter zu finden, die mehrere, wenn nicht alle der oben genannten, negativen Merkmale hat, eine Rede, die zeigt, dass der Redner seine Zuhörer nicht ernst nimmt, ihnen sagen will, wo es lang geht, ihnen vermitteln will, dass er besser als alle anderen für sie sorgen kann und vieles mehr.

Wer Ergebnisse der sozialpsychologischen Forschung, die seit nunmehr etlichen Jahrzehnten unter dem Stichwort Persuasions-Forschung angehäuft werden, kennt, der weiß, dass alles, was oben als negative Praktik beschrieben ist, überhaupt nicht dazu geeignet ist, zu überzeugen.

Im Gegenteil: Reden, die den Zuhörern, das Gefühl geben, sie würden nicht ernst genommen, Redner, die sie paternalisieren, Redner, die polemisieren, aber keine Fakten oder Inhalte transportieren, haben alle Chancen, ihrerseits nicht ernst genommen zu werden, Ablehnung durch ihre Zuhörer zu erfahren oder schlicht und ergreifend wirkungslos zu bleiben.

Wer überzeugen will, muss den Intellekt seiner Zuhörer ansprechen. Er muss Ihnen Gründe dafür geben, warum sie ihm glauben sollen. Er muss mit Handfestem überzeugen, nicht mit Appellen an affektive Unterstützung, die nur bei denen Erfolg verprechen, die sowieso schon der Meinung des Redenden sind.

Viele Redner merken nie, dass sie keinerlei Einfluss auf ihr Publikum haben, der über den Appell an die (zuweilen niederen) Instinkte der eigenen Anhänger hinausgeht. Dieser Redner Anhänger klatschen und jubeln, weil die Redner sagen, was sie hören wollen, weil das Gesagte ihren Emotionen entspricht. Aber das mehr oder weniger große Häuflein Anhänger ist natürlich ein schlechter Gradmesser für den Erfolg der eigenen Rede. Wer wirkungsvoll reden will, muss mehr zu bieten haben, als Emotionen für die eigenen Anhänger.

Wer mit seiner politischen Rede eine Wirkung über den Kreis derer hinaus erzielen will, die ihm auch ohne Rede gefolgt wären, der muss eine Rede halten, die Inhalte transportiert, unterhaltsam ist und gelegentlich auch mit wohlgesetzter Satire überzeugt. Er muss seinen Zuhörern Gründe dafür geben, warum sie ihm glauben sollen.

Wir haben diese Kunst der politischen Rede nicht nur konzipiert, sondern zwischenzeitlich auch so verfeinert, dass wir politische Reden auf allen Ebenen der Parteihierarchie, vom Stadt- und Gemeinderatsmitglied bis zum Parlamentarier in Landes- und Bundesparlamenten anbieten.

Ihr Name: *
Ihre E-Mail Adresse: *
Was können wir für Sie tun?
Art der Rede:
Bitte beschreiben Sie kurz Ihr Rede: *
Wollen Sie uns Daten übermitteln?

Comments are closed.

Sorry, comments are closed for this post.